Amsterdam – Die Unterschiede könnten sie überraschen

Amsterdam ist die Hauptstadt der Niederlande. Ja richtig. Es gibt nicht wenige, die Den Haag, den Regierungssitz mit der Hauptstadt verwechseln. Selbst in einem Amt der Europäischen Union habe ich das schon von Beamten gehört.

2009 war ich zuletzt in Amsterdam. Mit dem ICE ist man in 2 Stunden und 12 Minuten am Amsterdam Centraal. Von dort aus kann man zu Fuß in die Innenstadt. Wer sich länger in der Stadt aufhalten möchte, sollte sich nach einer Unterkunft auf diversen Portalen umschauen.

Amsterdam ist eine interessante Stadt und sollte auf jeden Fall in jeder Rundreise durch die Niederlande oder durch Europa mitgenommen werden. Vor allem die Architektur in Amsterdam hat es mir immer angetan. Vielleicht hat Amsterdam nicht gerade die großen Kirchen, Kathedralen oder Paläste wie andere europäische Metropolen. Dafür ist der Baustil der Amsterdamer Häuser schon eine Reise wert.

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Amsterdam wird von Hunderten von Grachten durchzogen. Ein wenig kommt man sich dabei vor wie in Venedig. Wer mag, macht eine Bootstour mit und fährt an den wunderschönen Amsterdamer Häusern vorbei.

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Worauf man in Amsterdam aufpassen sollte

Die Niederland und im Speziellen Amsterdam sind aus Sicht von Deutschen etwas „liberaler“ im Umgang mit einigen Dingen bzw. haben andere Gesetze. Auf diese hier sollte man achten:

1. Fahrrad vor Fußgänger

In den Niederlanden gibt es bekanntlich viele Fahrradfahrer. Es gehört zur Kultur der Niederländer einfach dazu. Wo in anderen Ländern, das Fahren eines Fahrrades eher Kindern und Jugendlichen vorbehalten ist, besitzt hier fast jeder eins und benutzt es fast täglich. Auch bei schlechte Wetter.

Fahrradfahrer fahren kreuz und quer durch Amsterdam. Dabei sollte an keineswegs meinen, dass sie Rücksicht auf Fußgänger haben. Das hat auch einen Grund. In den Niederlanden kommt der Fahrradfahrer vor dem Fußgänger, d.h. bei einem Unfall ist im Zweifel der Fußgänger Schuld.

2. Rotlicht Milieu

Wer mit Kind und Kegel unterwegs ist, könnte ein begründetes Interesse haben, nicht nur das berühmt berüchtigte Rotlicht-Milieu von Amsterdam zu laufen. Auch wenn es nicht unbedingt den Anschein macht, sondern eher wie ein Einkaufsviertel wirkt. Junge, leicht bekleidete Damen sieht man dennoch.

Sie stehen in Schaufenstern und lesen ein Magazin oder kämmen sich die Haare. Nebenan reihen sich weitere Geschäfte wie Imbissbuden etc. Daher ist es gut möglich, dass man in diesem Viertel landet, nur weil man dem Volk gefolgt ist.

3. Märkte mit Cannabis-Produkten

Beim Schlendern durch die Stadt läuft man auch über den einen oder anderen Markt. Dabei könnte man sich über Cannabis-Kekse, -Kuchen oder -Chips wundern. Diese kann man legal erwerben.

Cannabis wird nicht nur in den Niederlanden auch z.B. in Israel aufgrund ihrer schmerzlindernden Wirkung medizinisch eingesetzt. Die Pflanze enthält zwei Wirkstoffe. Der eine ist berauschend, der andere schmerzlindernd. Patienten wird nur das schmerzlindernde Teil verabreicht.

Warum wird dann Cannabis nicht weltweit zur Schmerztherapie eingesetzt? Nun, laut Aussage einer Forscherin ist Cannabis a) relativ günstig und b) kann man sich Cannabis nicht patentieren. Stattdessen will die Pharma-Lobby einem viel lieber teure Cortison-Tabletten verkaufen.

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