Was (Hobby)Fotografen im Ausland beachten sollten!?

Möglichkeiten, die Urlaubseindrücke auf Speicherchip zu verewigen, gibt es heute viele – angefangen beim Tablet oder Handy bis hin zur „ausgewachsenen“ Spiegelreflex-Kamera, die mit ihren Wechselobjektiven kaum Wünsche offen lässt und auch weiter entfernt gelegene Motive hautnah heranholt:

Tatsächlich lassen sich heute via aufsteckbare Linse, bei Sony „Smart Shot“ genannt, viele Smartphones zu einer echten Kamera aufrüsten.

Oder darf es doch ein bisschen mehr sein?

Ambitionierte Fotografen werden sich dennoch eine Kompaktkamera oder gar die eigene Spiegelreflexkamera samt Wechselobjektiven mit an Bord nehmen.

Welches Modell und welche Marke man hier bevorzugt, ist oftmals eine Frage des persönlichen Geschmacks. Allerdings gibt es Gehäuse, die gegen Staub- und Spritzwasser abgedichtet sind und die auch bei deutlichen Minusgraden kein Problem haben.

Allerdings sind diese Gehäuse, die besonders für Trekking-Touren und / oder die Outdoor-Fotografie zu empfehlen sind, dann meist auch teurer und schwerer als die übrige Produktpalette, so dass man(n) – und vor allem Frau -, sich fragen sollte, ob diese Boliden wirklich gebraucht werden!?

Die Wahl der Qual

Auch die Frage, welches Objektiv ins Gepäck gehört, hängt vom Reiseziel und den persönlichen Fotovorlieben ab. Bei Safaris, wo bevorzugt Tiere (die nun mal nicht immer zum Greifen nah sind) das Motiv sind, wird es ohne „Telekanone“ kaum gehen, während für Städtetouren ein normales Zoom vllig ausreicht.

Tatsächlich werden viele Hobbyfotografen mit einer Optik, die den Brennweitenbereich vom Weitwinkel bis hin zum leichten Teleobjektiv (bis ca. 135 Millimeter Brennweite) abdeckt, vollauf auskommen. Denn damit können ebenso gut Landschaften wie Gebäude und Personen (etwa die Liebsten am Strand) in Szene gesetzt werden.

Andere Länder, andere Sitten

In diesem Zusammenhang weist das Auswärtige Amt darauf hin, dass es gerade in arabischen Staaten wie Bahrain sehr zu empfehlen ist, die Traditionen und Gebräuche des Gastlandes zu respektieren. Daher sollte hier niemand Einheimische „ins Visier nehmen“, ohne zuvor um Erlaubnis gefragt zu haben.

Denn vor allem das Fotografieren von Frauen könnte hier als Affront aufgefasst werden!

Neben Gründen der Sittsamkeit, kann Fotografieren und Filmen aber auch aus politischen Erwägungen heraus verpönt sein. So dürfen Ausländer, ohne offizielle staatliche Akkreditierung, in Simbabwe nicht über die aktuellen Entwicklungen im Land berichten und sollten daher bei sich anbahnenden Demonstrationen sofort das Feld räumen.

Dieses Reportage-Verbot schließt nach Auskunft des Außenamtes auch das Sammeln von Informationen und damit Gespräche mit der Bevölkerung oder Schnappschussfotografien mit der Handykamera ein!

Ähnlich strenge Regelungen gelten im asiatischen Raum zum Beispiel für Nordkorea, wo das Fotografieren sämtlicher sicherheitsrelevanter Bereiche untersagt ist. Dazu können, man höre und staune, nach Auskunft der Diplomaten auch Bahnhöfe, Flughäfen, Hafenanlagen oder Brücken gezählt werden: „Im Zweifelsfall wird empfohlen, die ständig anwesende Begleitung zu fragen!“

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