Die Île Royale bietet eine beeindruckende Geschichte

Die Île Royale ist ein kleines Eiland mitten in der Karibik und gehört zu Französisch-Guayana. Sie ist Teil eines Dreiergespanns und bildet gemeinsam mit der Île Saint-Joseph und der Île du Diable die Teufelsinseln. Am größten ist die Île Royale, denn diese ist etwa 28 ha groß. Obgleich sie so unscheinbar und schön im Wasser thront hat sie es in sich.

Wilde Vergangenheit, ungewisse Zukunft

Der Küstenstreifen direkt am Meer ist gefährlich, denn unter Wasser befinden sich viele spitze Felsen und im Meer darum herum tummeln sich die Haie. Deswegen darf man hier auch nicht schwimmen. In der Vergangenheit haben sich die Bewohner der Insel zu helfen gewusst und eine Art Naturschwimmbecken direkt an der Felsküste angelegt. Wer die Insel zum ersten Mal betritt wird auf viele alte Mauerreste aufmerksam, Teile eines Gefängnisses. Ehemals als Strafkolonie für Frankreich genutzt wurde die Inselgruppe vor allen Dingen durch ein Buch mit dem Namen Papillon weltberühmt. Das erzählt die Geschichte eines Gefangenen dieser Insel, der irgendwann in die Freiheit entlassen wurde und seine Erfahrungen als Autobiografie schildert. Was für ihn eine Strafe sein sollte, das war lange vor seiner Zeit eine heilbringende Erfahrung für viele ehemalige Inselbewohner. Die mussten sich von ihren Heimatsinseln und einer ansteckenden Seuche retten und fanden ihr Heil schließlich auf den drei Teufelsinseln.

Die Île Royale bbietet eine beeindruckende Artenvielfalt

Heute gibt es keine dauerhaften Bewohner mehr auf den Inseln. Die Île Royale bietet allerdings Touristen ein kleines Inselhotel an. Dieses kann entweder mit dem Schiff oder per Hubschrauber erreicht werden, ist einfach gehalten und das einzige Haus auf allen drei Inseln. Ansonsten gibt es hier viel Natur und Ruhe. Mit dem Boot können auch die übrigen beiden Inseln angesteuert werden, allerdings empfiehlt es sich hier sich anzumelden, denn aus Gründen des Naturschutzes dürfen immer nur kleine Gruppen die Inseln besuchen und sich dort zum Beispiel mit kleinen Totenkopfäffchen oder bunten Aras anfreunden.

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