Island: Im Bann der wilden Schönheit

Die „Reise durch Island“, ein Stürtz-Reisebildband, bezeichnet die Insel als pure Natur, ein Ort, an dem selbst Geländewagen gelegentlich kapitulieren und dann gegen den Sattel eines Islandpferdes vertauscht werden …

Tourist AttractionCreative Commons License Ævar Guðmundsson via CompfightIn der Tat präsentiert sich Island als eine gleichermaßen feurige wie wilde Schönheit. Denn hier gehen die Gluthitze der Vulkane und das Eis der Gletscher eine aufregende Symbiose ein. Zudem besticht der zweitgrößte Inselstaat Europas durch seine Fjorde und eine Vielzahl kleinerer Inseln.

Island, wir kommen!

Ein Eldorado für Naturfreunde, das unglaublich wasser- und abwechslungsreich daher kommt. Denn überall auf Island begegnen dem Wanderer Flüsse, Seen und Wasserfälle. Wobei das Landschaftsbild zudem von den erstarrten Wassermassen der Gletscher geprägt wird.

Eine Naturschönheit, die offenbar immer mehr Touristen in ihren Bann zieht. „Spiegel Online“ hat Island daher schon mal zum „Inseltraum für Millionen“ erklärt. Denn die Zahl der Island-Touristen sei in den letzten Jahren um nahezu 20 Prozent (!) gestiegen …

Ganzjährig Saison

Die offizielle Tourismus-Seite Islands sieht hier, knapp südlich des nördlichen Polarkreises, dann auch ganzjährig Saison: „Island bietet Reisenden unabhängig der Jahreszeit eine breite Palette an Erlebnissen!“

Jede Jahreszeit habe hier, in der Tat, ihren eigenen Reiz: „Rund ums Jahr ergibt sich die Gelegenheit, etwas Neues zu erleben, Schönheit zu entdecken und sich von der Frische und den Farben der Natur faszinieren zu lassen.“ Eine Natur, die freilich, zumal für Großstädter, nicht ohne Gefahr ist.

So warnt das Auswärtige Amt vor den sich ständig wechselnden Wetter- und Klimabedingungen und plädiert für eine angemessene Kleidung. Und das aus gutem Grund, denn mittlerweile stellt der Einsatz von Suchtrupps (häufig mit  Helikoptern) nach Touristen für die Rettungskräfte des Landes einen enormen personellen und finanziellen Aufwand dar: „Vor allem Individualreisende werden daher dringend gebeten, sich regelmäßig und verlässlich bei Kontaktpersonen zu melden und Abweichungen von angekündigten Reise- oder Wanderrouten zeitnah bei einer gebuchten Unterkunft bekannt zu geben“, rät das Außenamt, um so einen womöglich blinden Alarm und damit unnötige Kosten zu vermeiden.

Ein Paradies für Outdoor-Freunde!

Auf der sicheren Seite ist natürlich derjenige, der in einer geführten Gruppe mit einem ortskundigen Führer unterwegs ist. Nicht umsonst verweist auch die offizielle Touristen-Informationsseite des Landes auf die vielfältigen Outdoor- und Tourmöglichkeiten, die in der Gruppe einfach sicherer sind und obendrein mehr Spaß machen: „Neben traditionellen Touren haben Sie die Chance, völlig neue Erfahrungen zu machen“, macht man hier Lust auf Naturbetrachtungs- und Sightseeingtouren, die durch eine atemberaubende Landschaft mit jungen Lavafeldern, zu rauschenden Wasserfällen und majestätischen Gletschern führen.

Wobei Island, in der Tat, auch im Winter der Hit ist. Denn neben den Skigebieten locken dann auch Gletscherfahrten auf Schneemobilen und / oder uriges Eisfischen!

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