Knappes Zeitfenster bei den Schulferien könnte manchen Urlaubstraum platzen lassen!

Urlaub sei eine Mehrkampfdisziplin mit den Nachbarn, soll Charles Aznavour, der große Liedermacher, Chansonier und Schauspieler mal gesagt haben …

Zumindest wird der Urlaub zu einen Mehrkampf und einer finanziellen Herausforderung für all jene, die in der Hochsaison verreisen (müssen) und sich daher die Straßen und ihr Quartier mit anderen Urlaubern teilen.

Schließlich bestimmen auch im Touristik-Sektor Angebot und Nachfrage den Preis, so dass in der Nebensaison der ein oder andere Euro gespart wird!

Doch gerade Eltern mit schulpflichtigen Kindern haben meist gar keine Wahl. Zumal in diesem Jahr, wo zwischen dem Ferienstart in Nordrhein-Westfalen und dem Ende der Sommerferien in Bayern gerade mal eine Periode von 71 Tagen (!) liegt.

Vermutlich dürften also mit Beginn der Ferien die Wagenkolonnen auf den Hauptverkehrsachsen Richtung Nord- und Süd mal wieder dicht an dicht stehen:

Sommerferien heuer dicht gedrängt!

Die TUI AG spricht sich daher für eine Ausweitung des Zeitfensters bei den Sommerschulferien aus und verweist auf die 70 er Jahre, wo der Branche, aber auch den erholungssuchenden Eltern, für die Sommerferien der Länder ein Zeitfenster von rund 96 Tagen zur Verfügung stand.

Auch im letzten Jahr sah es noch besser aus, weil sich da die Ferien-Hochsaison auf immerhin 85 Tage verteilt hatte.

Für 2014 befürchten die Experten dagegen Hektik an den Flughäfen und Staus auf den Straßen!

Gute Gründe für längeren Ferien-Korridor:

Tatsächlich geht auch die TUI AG davon aus, dass eine extrem hohe Nachfrage in einem sehr knappen Zeitfenster die Urlauber- und Verbraucherinteressen aushebelt: „Ein längerer Ferien-Korridor bietet Familien mit schulpflichtigen Kindern mehr Ferien-Alternativen, und auch die Tourismusindustrie profitiert von einer gleichmäßigeren Auslastung und einer längeren Saison“, sieht Thomas Ellerbeck, Mitglied des TUI AG Management Boards, gute Gründe für einer neuerliche Entzerrung der Hochsaison.

Vor allem profitiere der heimische Tourismus mit seinen Arbeitsplätzen, glaubt Ellerbeck. Die Ferienregionen an Nord- und Ostsee oder in den Bergen dürften es den Kultusministern also danken, wenn dieser Appell Gehör findet!

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